Der Mensch
Ich wurde am 31.03.1955 in Dortmund geboren.
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Ich laufe fast 40 km die Woche.
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Mein Ziel: Jeden Tag eine Stunde Meditation.
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Mein Vater war ein erfolgreicher Kaufmann. 1895 geboren, zwei Weltkriege aktiv mitgemacht, Auto- und Motorradrennfahrer, BMW-Händler mit über 50 Mitarbeitern, war er vermutlich der, der mir meinen Optimismus geschenkt hat. Meine Mutter, 1912 geboren, gehörte zu jener Generation deutscher Frauen, für die Pflicht immer vor dem Vergnügen kam. Sie steckte mich, gerade Witwe geworden, in ein katholisches Internat in Werne a.d.Lippe, wo ich vermutlich meine Neigung zum Streiten ausgeprägt habe. Nachdem ich dort – Anfang der 70er – das Abitur gemacht habe, habe ich in Bochum erst Philosophie (ganz kurz), dann Kunstgeschichte (auch nicht lange) und schließlich Jura (bis zum Ende) studiert und dann - nach erfolgreichem ersten Staatsexamen - auch dort das Referendariat begonnen. 1986 war ich endlich Anwalt und begann meine Berufslaufbahn – immer noch in Bochum – in einer mittelständisch orientierten Kanzlei, in der ich schon bald Sozius wurde. Zunächst hatte ich meinen Schwerpunkt im Arbeitsrecht, dann im Strafrecht. 1991 eröffneten wir eine Filiale in Dresden und ich habe mich nahezu augenblicklich in die Stadt verliebt. Im Januar 91 war ich zum ersten mal hier. Im März stand mein Entschluss, nach Dresden zu gehen, fest. Seit Juni 91 bin ich Wahlsachse. Von zwei weiteren Sachsen, einem Jungen, 1994 geboren, und einem Mädchen, das mir 1996 geschenkt wurde, leite ich das Recht ab, mich als westfälischen Sachsen bezeichnen zu dürfen.
Sportlich war ich eigentlich immer. Aber mehr theoretisch. Zum Laufen bin ich erst vor vier Jahren gekommen. Inzwischen laufe ich fast jeden Tag mindestens 5 Kilometer und bin im Oktober endlich meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Was Laufen mit meinem Beruf zu tun hat? Hier habe ich Zeit, über Ihren Fall nachzudenken und hier kommen mir oft gute Ideen. Und durch das Laufen bekomme ich einen großen Teil der Energie, den ich für meinen Beruf benötige.
Ich bin katholisch. Wollte lange nichts mehr davon wissen. (Ausgetreten mit 18, wieder eingetreten mit 51.) Lange habe ich gedacht, dass eine streng materialistische Sicht der Dinge ausreicht, um die Welt zu begreifen. Inzwischen glaube ich, dass man die Materie aus sich heraus nicht begreifen kann. In die Kirche bin ich wieder eingetreten, um in dieser Welt zu bleiben. Spirituelle Entwicklung ist aber leider nicht der Schwerpunkt der katholischen Kirche. Da muss man schon andere Quellen suchen. Ich versuche es mit Arhatic-Yoga. Das ist für mich eine weitere Energiequelle, die auch noch den positiven Effekt hat, dass sie die körperliche Gesundheit mit einbezieht.