Der Anwalt
Den Schwerpunkt meiner Tätigkeit sehe ich in der Beratung.
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Seit über 20 Jahren trete ich regelmäßig vor Gericht auf.
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Seit meiner Kindheit übe ich mich im Streiten.
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Bei der Beratung wende ich gute kaufmännische Grundsätze an.
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Meine Spezialgebiete sind Arbeitsrecht, Strafrecht und Vertragsrecht.
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Ich bin staatlich anerkannte Gütestelle.
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Das Ziel meiner Beratung und Vertretung liegt nahezu immer in der Vermeidung oder der Begrenzung eines Konfliktes. Meine Kanzlei ist so ausgerichtet, dass ich von dem Prozess, den ich nicht führen muss, mehr profitiere als von einer Auseinandersetzung, die mich über Monate logistisch bindet.
Diese Konzentration auf das Wesentliche oder besser: Eigentliche ist heute nicht mehr selbstverständlich, bietet für Sie aber den Vorteil der Kosten- und Aufwandreduktion. Ein Berater, der strategisch berät und seine Arbeit in diesem Sinn versteht, muss vernetzt arbeiten. Ich arbeite nicht nur gern mit Anwaltskollegen und Notaren zusammen, auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Steuer-, Unternehmens-, Kommunikationsberatern und / oder Psychologen kann ich zum Vorteil meiner Mandanten häufig einsetzen.
Wenn Sie vor der Frage stehen, ob Sie einen Konflikt streitig austragen wollen, brauchen Sie einen Berater, der eine vernünftige Prozessstrategie entwickeln kann. Vor der Frage, ob und wie weit Sie im Recht sind, müssen Sie die Frage beantworten, was Sie der Prozess kostet, was Sie gewinnen und was Sie verlieren können.
Dann müssen Sie untersuchen, welche Alternativen Sie haben. Weiter müssen Sie diese Fragen für den Gegner stellen, damit Sie abschätzen können, wie dieser sich verhalten müsste, wenn er vernünftig beraten wäre.
Und schließlich müssen Sie einkalkulieren, was er tun könnte, wenn er - was häufig vorkommt - nicht vernünftig beraten ist.
Nur wenn Sie so beraten werden, können Sie in einem Konflikt eine souveräne Strategie entwickeln und durchsetzen. Dabei werden Sie immer wissen, was Sie tun und warum Sie es tun und nicht am Ende dastehen und sagen: Ich habe einen Prozess gewonnen, aber es hat mir nichts gebracht. Eine Beratung, die Ihnen bei der Entwicklung einer vernünftigen Prozess- oder Konfliktstrategie hilft, setzt eins ganz sicher voraus: jahrzehntelange Erfahrung.
Ich war schon auf der Schule ein Streithahn und habe mich immer als Kämpfer, als Krieger gesehen. Wie jeder gute Krieger lernt man mit zunehmender Erfahrung den Frieden zu schätzen. Streitvermeidung, Streitbegrenzung sind deswegen die Zielsetzungen meiner Beratungstätigkeit.
Meine Mandanten müssen ihre Ziele zuerst vor mir vertreten, was nicht immer leicht ist. Dann gehen wir daran, die Strategie für die Auseinandersetzung mit dem Gegner zu entwickeln. In unserer Gesellschaft ist es leider so, dass das Gesundheitssystem von der Chronifizierung von Krankheiten und unser Rechtssystem von der Eskalation von Konflikten lebt. Ich versuche die Deeskalation.
Das gelingt natürlich nicht immer, weil man dazu auch einen klugen Gegner braucht. Ist der Gegner böse, muss man schon einmal die Keule in die Hand nehmen. Aber man muss sie auch wieder einstecken können. Und der Mandant muss lernen, dass er kein Glück erreichen kann, wenn er es auf Kosten eines anderen gewinnen will. Unter der Voraussetzung, dass mein Mandant sich insoweit von mir überzeugen lässt oder gar nicht überzeugen zu lassen braucht, ist es immer wieder eine große Freude, kreative Konfliktstrategien zu entwickeln, die einzig dem Ziel dienen, ein unter diesen Prämissen gutes Ergebnis zu erreichen.
Unser ganzes Rechts- und Wertesystem basiert darauf, dass Kaufmänner (oder -frauen) wirtschaftlich vernünftig handeln. Im Konfliktfall zeigt sich, dass das aber nicht immer funktioniert. Und da Konflikte fast immer mit Emotionen verbunden sind, ist es Aufgabe des juristischen Beraters, den Mandanten zu vernünftigen kaufmännischen Entscheidungen zu verhelfen. Kein (guter) Kaufmann ärgert sich ernsthaft über Fehlschläge, mit denen zu rechnen war. Trotzdem führen vernünftige Kaufleute häufig über enorme Zeiträume Prozesse, die Unsummen verschlingen und gigantische Kräfte binden, ohne jemals eine Kosten-/Risikoabwägung vorgenommen zu haben.
Spezialisierung wird von vielen Ratsuchenden zu Unrecht an erster Stelle abgefragt. Ein guter Kaufmann ist auch selten der, der sich vor allem durch seine Produktkenntnisse auszeichnet. Diese Spezialkenntnisse kommen immer erst an zweiter Stelle. Cheftugenden sind nie in erster Linie Spezialkenntnisse. Genau wie ein Kaufmann weiß, wie der Weg eines Produktes zur Marktreife angelegt sein muss, auch wenn er in seiner Firma nicht einmal die größten Produktkenntnisse hat, weiß der gute juristische Berater, wie man einen Konflikt vermeiden oder austragen kann. Erst dann hilft eine gewisse Konzentration auf bestimmte Gebiete, um hohe Beratungsstandards sicher zu gewährleisten.
Allerdings sollten Sie eins beachten: Man kann die Fähigkeiten, die in einer Auseinandersetzung von einer Streitpartei abgefordert werden, um zu einem guten Ergebnis zu kommen, normalerweise wie folgt gewichten:
An erster Stelle kommt Lebenserfahrung und -klugheit. Dazu gehört bei kaufmännischen Konflikten die Fähigkeit Risiken kaufmännisch bewerten zu können. Dann kommt Konflikterfahrung, die die Fähigkeit einer psychologischen Einschätzung aller am Konflikt beteiligten Personen einschließt und natürlich auch zivilprozessuale Erfahrung. Ganz am Ende stehen juristische Spezialkenntnisse. Jedenfalls in 90 % aller Auseinandersetzungen.
Mediation ist zur Konfliktlösung fast immer zu empfehlen. Denn ein Prozess, in dem ein Konflikt schnell und mit dem vorrangingen Ziel der Einigung kommunikativ gelöst wird, ist nahezu jedem Gerichtsverfahren überlegen, das in der Regel lange dauert und häufig auch nur schwer zu kalkulieren ist. Aber selten ist es so, dass zwei Konfliktparteien so vernünftig sind, dass sie sich auf ein Mediationsverfahren einigen. Wenn das der Fall ist, ist der Mediator manchmal schon überflüssig. Ich setze daher mehr auf Konfliktberatung, in dem ich versuche, meinen Mandanten für strategische Überlegungen zu sensibilisieren, um alle Optionen auszuloten.